Österreichische Beamtenversicherung VVaG

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ÖBV – Beschreibung

Die Österreichische Beamtenversicherung (ÖBV) wurde 1895 gegründet und ist als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG) organisiert – das bedeutet: die Versicherten sind gleichzeitig Mitglieder und Eigentümer, es gibt keine externen Aktionäre. Mit rund 330.000 Versicherten zählt sie zu den bedeutenden heimischen Vorsorgeanbietern.

Das Unternehmen hat seinen Sitz in Wien und steht unter Aufsicht der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA).

Anbieter Details
UnternehmenssitzWien
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Aktiv in AT seit1895
Tarif mit ETF?Zeigt an, ob der Anbieter passive ETF oder Indexfonds in der Fondsliste eines Tarifs führt. Tarife ohne ETF bieten vorrangig Hausfonds und aktiv gemanagte Investmentfonds an.Ja
Im Vergleich gelistet?Zeigt an ob ein oder mehrere Tarife dieses Anbieters als Nettotarif im Vergleichsrechner gelistet und abschließbar sind. Manche Anbieter sind nicht gewillt ihre Tarife im Vergleichsrechner listen zu lassen oder führen in der jeweiligen Tarif-Fondsliste keine passiven ETF oder Indexfonds.Ja

Tarifübersicht

FOML-M und FONE-M sind die beiden fondsgebundenen Tarife der ÖBV – beide bei uns im Vergleich gelistet und als Nettotarif abschließbar. Die Fondsliste umfasst passive Indexfonds von Fidelity und Vanguard auf bekannte Indizes wie den MSCI World, MSCI Emerging Markets und weitere globale Aktien- und Anleihemärkte.

FOML-M

Sparplan-Tarif mit monatlicher Beitragszahlung – für eine kostengünstige und breit diversifizierte Geldanlage in institutionelle Indexfonds im Versicherungsmantel.

FOML-M im Detail

FONE-M

Investment-Tarif für die einmalige Geldanlage im Versicherungsmantel – ideal für Anleger, die einen größeren Betrag auf einmal investieren möchten. Unregelmäßige Zuzahlungen möglich.

FONE-M im Detail

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Häufige Fragen zur ÖBV

Was ist die ÖBV und was bedeutet VVaG?

Die Österreichische Beamtenversicherung (ÖBV) wurde 1895 gegründet und ist als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG) organisiert – die Versicherten sind gleichzeitig Mitglieder und Eigentümer, es gibt keine externen Aktionäre. Mit rund 330.000 Versicherten zählt sie zu den bedeutenden heimischen Vorsorgeanbietern.

Welche Tarife bietet die ÖBV an?

Bei uns im Vergleich sind die Tarife FOML-M und FONE-M der ÖBV gelistet – beide als Nettotarif direkt abschließbar, ohne eingepreiste Vertriebs- und Bestandsprovisionen.

Was ist der Unterschied zwischen FOML-M und FONE-M?

FOML-M ist der Sparplan-Tarif für regelmäßige monatliche Beitragszahlungen. FONE-M ist der Investment-Tarif für die einmalige Geldanlage – unregelmäßige Zuzahlungen sind möglich.

Welche Fonds stehen bei der ÖBV zur Auswahl?

Die Fondsliste umfasst passive Indexfonds von Fidelity und Vanguard auf bekannte Indizes wie den MSCI World, MSCI Emerging Markets, MSCI Europe und den S&P 500 – sowie den L&G Gerd Kommer Multifactor Equity ETF für regelbasiertes Faktorinvesting. Die Liste gilt tarifübergreifend für beide Produkte des Anbieters.

Seit wann ist die ÖBV am Markt und wer beaufsichtigt sie?

Die ÖBV wurde 1895 gegründet und hat ihren Sitz in Wien (Grillparzerstraße 11, 1010 Wien). Als österreichisches Versicherungsunternehmen unterliegt sie der Aufsicht der Finanzmarktaufsicht (FMA).

Warum zeigt ihr keine aktiv gemanagten Fonds in der Fondsliste?

Die ÖBV-Fondsliste besteht bewusst aus passiven Produkten: Indexfonds von Fidelity und Vanguard – etwa auf den MSCI World, den S&P 500 oder die Emerging Markets – sowie dem Gerd Kommer Multifaktor-ETF für Faktorinvesting. Aktiv gemanagte Fonds verlangen mit typischerweise 0,7 bis 2,5 Prozent pro Jahr ein Vielfaches an laufenden Kosten. Zugleich belegt die SPIVA Score Card regelmäßig, dass die große Mehrheit aktiver Fondsmanager ihren Vergleichsindex über Zeiträume von zehn bis fünfzehn Jahren nicht schlägt. Wer dennoch auf einen aktiven Fonds setzt, trägt obendrein das Managerwechselrisiko: Verlässt der verantwortliche Manager den Fonds, können sich Strategie und Ergebnis unvorhersehbar verändern.